Mittwoch, 7. Februar 2018

Trapezblech und Wellblech: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Wo liegen die Unterschiede zwischen Trapezblech und 
Wellblech? Wir klären auf.
Trapezblech und Wellblech sehen sich auf den ersten Blick ziemlich ähnlich, sind jedoch sehr verschieden und haben auch unterschiedliche Anwendungsbereiche. Wir von Nordbleche haben beide Bleche im Sortiment und erklären, was genau die Unterschiede sind und wo die Produkte Verwendung finden.

(Fast) Alleskönner Trapezblech: Preisgünstig und langlebig

Trapezblech hat im Vergleich zum Wellblech eine stabilere Form und kann somit mehr Last tragen (zum Beispiel Schnee). Seinen Namen hat es von seiner Stirnseite, die eine Trapezform hat. Es wird oftmals auch als Schwedenblech bezeichnet. Geringes Gewicht und Herstellungskosten sowie einfache Montage sind Vorteile, die für das Blech sprechen. Trapezbleche sind aus Stahl oder Aluminium und mit mehreren Schichten gegen Umwelteinflüsse geschützt.
Die Profilbleche werden zum Eindecken großer Dächer und Hallen oder auch Ställen verwendet. Ein weiteres Einsatzgebiet ist der Industrie- und Hallenbau. Da es in vielen gewerblich oder industriell genutzten Gebäuden nicht unbedingt auf Komfort, sondern auf eine preisgünstige, langlebige Konstruktion ankommt, kommen hier Trapezbleche zum Einsatz.
Die Bleche gibt es mit unterschiedlichen Profilen. Die Profilhöhe ist ein entscheidender Faktor, denn je höher das Profil, desto größer ist die Stabilität. Die verschiedenen Profile ermöglichen den Einsatz bei Bauvorhaben aller Art.
Bei uns erhalten Sie Trapezbleche direkt ab Lager in Standardlängen, auf Maß produziert oder Sonderposten.

Hilfe bei Schwitzwasser und Schalldämpfung

Vorurteile bei der Verwendung von Trapezblech sind Geräuschentwicklung und Kondenswasserbildung. Für Letzteres gibt es eine effektive Lösung: das Antikondensvlies. Es nimmt eine gewisse Menge Schwitzwasser auf und ermöglicht ein natürliches Verdunsten. Bedingung hierfür ist lediglich eine ausreichende Belüftung. Das Antikondensvlies kann auch nachgerüstet werden. Die Premium-Variante ist extra dick, um Schall abzufangen. Für eine noch bessere Schalldämmung eignet sich zudem gelochtes Profilblech in Verbindung mit Akustikvlies.

Wellblech: Klassiker und Hingucker

Das Wellblech zeichnet sich durch seinen wellenförmigen Querschnitt aus. Auch bei einer geringen Stärke des Blechs wird eine hohe Tragfähigkeit erreicht. Der Ingenieur Henry Robinson Palmer gilt als Erfinder, der sich das Wellblech 1829 patentieren ließ. Nachdem das Patent im Jahr 1843 auslief, wurde es zum weltweiten Baumaterial. Bereits im Ersten Weltkrieg wurden mobile Wellblechgebäude angefertigt. Die so genannten Nissenhütten oder Rundbogenhallen stellen niedrige statische Anforderungen und können auch ohne Baugenehmigung aufgestellt werden.

Heutzutage wird Wellblech auch des Öfteren als Stilelement genutzt, um eine besonderen Akzent zu setzen oder als Hingucker. Aufgrund der verschiedenen Profile und der unterschiedlichen Farben sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Wie auch Trapezbleche, gibt es Wellbleche bei uns aus Stahl oder Aluminium. Die leichtere Aluminium-Variante bietet sich für den Innenausbau an. Stahl wird von Gasen wie Ammoniak, wie es in der Landwirtschaft oder Industrie häufiger vorkommt, schnell angegriffen. Alu ist dagegen widerstandsfähiger.

Unser Wellblech produzieren wir selbst am Standort Holdorf und exklusiv auf Wunschmaß.

Extra Tipp: Wandblech nicht fürs Dach verwenden

Bei beiden Bleche unterscheidet man noch zwischen Dach- und Wandblech. Die Dachbleche verfügen über eine Antikapillarrille, um eingedrungenes Wasser aufzufangen und nach unten zu befördern. Dies ist beim Wandblech natürlich nicht nötig, daher sollten diese ausschließlich für die Fassade genutzt werden. Dachbleche hingehen könnten Sie theoretisch auch für eine Wandverkleidung benutzen. Wobei wir empfehlen, direkt das passende Profil zu bestellen.





Donnerstag, 25. Januar 2018

Garten im Winter: Was in der kalten Jahreszeit getan werden muss

Es tropft vom Trapezblech? Dann mit Antikondensvlies 
oder Antikondensat nachrüsten. 
Sobald der erste Schnee fällt, könnte man annehmen, verfällt der Garten in Winterschlaf. Dem ist aber nicht so: auch zwischen Dezember und März gibt es einiges zu tun. Wir von Nordbleche verraten, welche Gartenarbeiten im Winter anfallen.

Schutz vor Frost und Schnee

Zugegeben: Derzeit ist von Frost kaum was zu spüren. Und doch kann er jederzeit zuschlagen. Wenn der Garten schon für Frost und Schnee vorbereitet wurde (unseren Beitrag dazu finden Sie hier), fällt jetzt deutlich weniger Arbeit an. Es gibt jedoch einige Dinge, mit denen Sie ihrem Garten das überwintern erleichtern.
Auch bei frostigen Temperaturen benötigen Pflanzen Wasser. Es genügt , sie alle zwei Wochen zu gießen. Allerdings sollte man darauf achten, dass das Wasser direkt auf die Erde gegeben wird, da sonst womöglich Blätter und Äste erfrieren können.
Wenn der Schnee liegen bleibt, sollte man darauf achten, dass die Last für Bäume und Sträucher nicht zu groß wird. Vorsichtiges Abkehren verhindert, dass Zweige abbrechen. Immergrüne Pflanzen, die sehr empfindlich sind, können Sie mit einer Plane vor Schnee schützen oder unterstellen.

Vorsicht vor Kondenswasser

Wer einen Wintergarten hat, muss besonders in dieser Jahreszeit aufpassen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit ist die Gefahr groß, dass sich Schimmel bildet. Um wieder ein gesundes Raumklima herzustellen, empfiehlt sich ein Feuchteschutz. Denn sind die Wände trocken, gibt es auch kein Schimmelproblem.

Das Gleiche gilt auch, wenn zum Beispiel Ihre Gartenhütte mit unisoliertem Trapezblech gedeckt ist. Dort hat man in der kalten Jahreszeit häufig Kondenswasser. Aufgrund des recht milden Winters haben Sie jetzt noch die Chance, mit mit einem flüssigem Antikondensat der Bildung von Schwitzwasser vorzubeugen. Oder Sie nutzen ein Antikondensvlies, welches jedoch etwas aufwendiger in der Anbringung ist. Mehr Infos dazu gibt es auch auf unserem Blog.

Aufgaben im Winter: Bäume fällen, Pflanzen vorziehen

Jetzt ist die ideale Zeit, sich mit der Anzucht der Pflanzen zu beschäftigen, die man zu Frühlingsbeginn in den Garten setzen möchte. In spezieller Aufzuchterde haben Samen die beste Chance, sich zu entwickeln. Besonders gut lassen sich Tomaten, Gurken, Kohlrabi und Paprika im Innenraum vorziehen. Dazu empfehlen wir unseren urbanenBlumenkasten zum selber basteln. Die  Anleitung samt Video haben wir kürzlich vorgestellt. Auch das dafür benötigte Wellblech gibt es bei uns.

Soll ein Baum im Garten gefällt werden, ist der Winter die beste Jahreszeit dafür. Die Blätter sind bereits abgefallen und Stamm sowie Äste sind trocken. Das hilft Ihnen auch bei der Verwertung des Holzes, wenn es für den Kamin bestimmt ist. Wenn die Möglichkeit besteht, lagern Sie das Holz ein bis zwei Jahre, damit es seinen maximalen Brennwert erreicht.