Mittwoch, 28. Juni 2017

Hitze bei der Arbeit: Was darf man anziehen?

Laut Knigge ein No-Go: barfuß zur Arbeit
Deutschland schwitzt - zumindest wenn es mal gerade nicht regnet! Temperaturen über 30 Grad erleichtern nicht gerade das Arbeiten - vor allem, wenn die Kleidervorschrift auch nicht zum Kühlen beiträgt. Doch was darf man am Arbeitsplatz tragen? Was dürfen unsere Kollegen bei Nordbleche? Und ab wann gibt es hitzefrei? Wir haben es mal recherchiert.

Wenn es um Benimmregeln geht, orientiert sich der Deutsche vornehmlich am Knigge. Und der rät Männern keine Muskel-Shirts, nackten Füße in Sandaletten oder Badelatschen und kurze Hosen zu tragen. Und das Herren, die Shorts, Sandalen und Socken kombinieren die Stil-Polizei auf dem Plan rufen, ist hinlänglich bekannt.

Bei hohen Temperaturen darf aber gerne mal die Krawatte Zuhause bleiben. Eine Option seien zudem Hemden aus dünnen Stoff oder mit kurzen Ärmeln, lange Sommerhosen oder sommerlicher Anzug.

Frauen wird geraten Spaghettiträger und bauchfrei zu vermeiden. Gleiches gilt für nackte Füße. Röcke sollten zudem eine handbreit unter dem Knie enden. Auch hier wird Kleidung aus leichtem Stoff empfohlen.

Letztlich fragt man aber am besten seinen Vorgesetzten. Denn wichtig ist auch, mit wem Sie während der Arbeitszeit zu tun haben. So gibt es zum Beispiel Unterschiede für die Nordbleche Belegschaft. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, darf bei uns so ziemlich alles tragen, was er möchte.

Anders sieht es aus, wenn es um Kundenkontakt geht. Unsere Fahrer tragen daher zum Beispiel unser Nordbleche-Polohemd. Auch die Sicherheitsschuhe sind auch bei tropischen Temperatur Pflicht. Auch weitere Bestimmungen bezüglich Sicherheit sind einzuhalten. Ähnliche Bedingungen dürften auch bei vielen anderen Arbeitgeber gelten. Wer also keinen Kundenkontakt hat, darf es meist etwas lockerer angehen.

Übrigens: Der Gesetzgeber empfiehlt, dass die Raumtemperatur die 26 Grad-Marke nicht überschreiten „soll“. Ist dies doch der Fall, muss der Innenraum zumindest sechs Grad kühler sein als draußen, so das Landgericht Bielefeld. Ab 35 Grad (Hitzearbeitsplätze ausgenommen) im Büro wird die Arbeitsumgebung zwar als ungeeignet angesehen, einen rechtlichen Anlass für hitzefrei gibt es jedoch nicht.

Montag, 12. Juni 2017

Solarpanels auch bei Dachpfannenprofil möglich

Solaranlagen sind auch auf Dachpfannenblech kein Problem.
Blech statt Ton: Dachpfannenprofile werden immer beliebter. Das schnelle Verlegen, die geringere Belastung für den Dachstuhl und die große Farbpalette sind einige der Kaufargumente. Doch es gibt noch viele weitere Vorteile, die wir nun nicht erneut aufzählen wollen. Allerdings gibt es auch immer weniger Nachteile.


Beispielsweise wünschen sich immer mehr Hauseigentümer eine eigene Solaranlagen für das Hausdach. Dies ist auch mit Dachpfannenprofil möglich. Allerdings sollten Sie dabei eines beachten: Bei der Montage können die Handwerker nicht einfach die Blechplatten anheben, um die Dachbalken zu finden. Wenn Sie also von vornherein planen, eine Solaranlage auf Ihrem Dach zu platzieren, markieren Sie am besten schon beim Aufbau die Stellen, wo die Balken zu finden sind. Das ermöglicht nicht nur eine schnellere Montage, sondern verhindert auch, dass es beim Aufbau zu Fehlbohrungen im Dach kommt.

Die Firma Lumare bei den Vorarbeiten.

Natürlich ist eine Solaranlage auch möglich, wenn Sie diese Markierungen nicht gemacht haben. Wir haben vergangene Woche die Firma Lumare bei der Montage einer sogenannten Plug&Play-Solaranlage auf dem Dach eines unserer Kunden begleitet. Kurz gesagt sind diese Anlagen so konzipiert, das sie nach Montage (und es ist wirklich sehr einfach: Montieren, zusammenstecken...fertig!) einfach mittels eines Steckers in eine Steckdose gesteckt wird. Der erzeugte Strom wird ins Hausnetz eingespeist und zuerst verbraucht bevor vom Energieversorger der Strom benutzt wird. Somit läuft der Zähler etwas langsamer. Da es immer wieder Unsicherheiten zu dieser Art der PV Anlagen gibt, sei dieser ARD TV Bericht zu empfehlen.


Plug&Play Anlagen sind günstig in der Anschaffung und schnell installiert, da sie aus wenigen Komponenten bestehen. Mit ihnen lässt sich je nach Größe gut der Grundbedarf an Strom decken. Mit "Grundbedarf" sind zum Beispiel elektronische Geräte gemeint, die immer angeschaltet sind wie der Kühlschrank oder der WLAN-Router. "Mit durchschnittlich von 10 Cent pro Kilowatt/h ist Ihr Solarstrom günstiger als der Ihres Energieversorgers", so die Aussage der Firma Lumare. Der nicht verwendete Strom wird ins öffentliche Netz gespeist.

Sie haben weitere Fragen zu unseren Dachpfannenprofilen? Zum Beispiel zum Thema Geräuschentwicklung? Dann rufen Sie uns gerne an.




Montag, 29. Mai 2017

Bundestag beschließt Hochwasserschutzgesetz II: Was ist neu?

Beim Hochwasserschutz setzen wir auf WP Wasto.
Der Deutsche Bundestag hat vor wenigen Tagen den vorgelegten Entwurf eines zweiten Hochwasserschutzgesetzes (HWG II) beschlossen. Doch was steht drin in dem Papier von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks? 

Zum einen geht es um die Planung und Baugenehmigungen von Hochwasserschutzanlagen, die vereinfacht werden sollen. Falls es zu Klagen gegen solche Anlagen kommt, sollen diese Verfahren beschleunigt werden. So herrscht für den Bauherren möglichst schnell Sicherheit.

Das Gesetz schreibt außerdem vor, die Hochwasservorsorge in sogenannten Hochwasser-Risikogebieten zu verstärken, heißt es in der Mitteilung des Umweltministeriums. Schutzbauten seien nämlich keine absolute Sicherheit vor Hochwasser, wie die vergangenen extremen Hochwässer gezeigt hätten. Aus diesem Grund können Kommunen nun im Bebauungsplan Anforderungen zum hochwasserangepassten Bauen festlegen. Dafür schafft das HWG II den rechtlichen Rahmen. 

Doch nicht nur die Kommune, auch jeder selbst kann etwas tun. Deshalb soll der Bauherr die "allgemein anerkannten Regeln der Technik unter Beachtung des Hochwasserrisikos und der Lage seines Grundstücks beim hochwasserangepassten Bauen" beachten. Diese baulichen Maßnahmen umfassen beispielsweise höhere Türschwellen und Sicherung von technischen Einrichtungen. Doch bei den Wasserständen, kann auch das manchmal nicht reichen. Wir von Nordbleche setzen bei der Hochwasserbekämpfung auf WP Wasto Hochwasserschutz. Bei diesem System aus Stahl, bedarf nur die Montage der sogenannten Zahnschienen etwas Erfahrung. Das Einsetzten der Lamellen für den Schutz ist einfach und schnell erledigt - auch ohne gänzliche Handwerkserfahrung.

Ein weiterer Punkt sind Heizölanlagen. Diese sind in Hochwasser-Risikogebieten künftig verboten. Grund: Fast drei Viertel der Sachschäden an Gebäuden sind auf ausgetretenes Heizöl zurückführen. Neue und die Nachrüstung bestehender Anlagen innerhalb angemessener Fristen werden deshalb untersagt. Sollte ein Ersatz nicht möglich sein, müssen die Öltanks hochwasserfest gemacht werden.

Hendricks: "Das zweite Hochwasserschutzgesetz ist ein guter Kompromiss. Wir fördern damit hochwasserangepasstes Bauen und private Vorsorge, um Schäden durch künftige Hochwässer vorzubeugen." Das Gesetz muss noch den Bundesrat passieren, bedarf aber nicht der Zustimmung durch die Länderkammer.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Stahl – ein wahrer Recycling-Experte

Ein Blick in unseren Container: Unsere Stahlreste werden 
recycelt.
Einmal benutzen und dann wegwerfen? Das ist bei Stahl garantiert nicht der Fall. Denn dieser kann beliebig oft wiederverwertet werden – und das sogar ohne Qualitätsverlust. Darum wird das Metall auch als „Permanent Material“ bezeichnet. Laut stahl-blog.de werden allein in Deutschland pro Jahr rund 22 Millionen Tonnen Stahl recycelt. Mit dieser Menge ließen sich rund 3.000 Eiffeltürme bauen, wie der Blog mitteilt.

Auch bei Nordbleche ist Recyceln ein wichtiges Thema. Unsere Stahlabfälle bei der Produktion von Trapezblechen oder Kantteilen werden gesammelt und dann zu Kohl Recycling gebracht. Auch wenn wir natürlich den wirtschaftlichen Aspekt stets im Auge haben, ist der Preis bei der Entsorgung nicht das einzige Argument. Auch die fachgerechte Aufbereitung und wiederzufuhr zur Kreislaufwirtschaft des Materials, sind für uns wichtig. Denn die Ressourcen auf dieser Welt sind begrenzt. 

Weniger als 1.000 Kilo CO2 für eine Tonne Stahl

Zudem gilt es den ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Denn beim fachgerechten Recyceln werden deutlich weniger  CO2-Emissionen freigesetzt, als bei der Primärproduktion. Wenn man dies auf die Lebenszeit einer Tonne Stahl hochrechnet, beträgt der CO2-Austoß unter 1.000 Kilogramm. Ein weiteres Plus sind hochwertige Nebenprodukte, wie Hochofenschlacke, die beim Straßenbau eingesetzt wird.


Wer also Wert auf Nachhaltigkeit legt, ist beim Material Stahl, ganz weit vorne mit dabei. Und wer weiß: Vielleicht wird aus Ihrem alten Fahrrad mal ein Carportdach. 

Dienstag, 25. April 2017

Häufige Fehler: Experte erklärt worauf Sie beim Carport-Bau achten müssen


Viele versuchen sich selbst beim Carport aufbauen.
Günstiger und meist auch individueller als eine Garage: Ein Carport kann schon einiges hermachen. Der Aufbau der Konstruktion sieht auf den ersten Blick meist ziemlich einfach aus, aber es warten einige Stolperfallen.

Michael Schünemann von Carportking entwirft jedes Jahr über 50 Carports nach den Wünschen seiner Kunden. Wenn dabei Trapezblech oder Wellbleche zum Einsatz kommen, setzt er auf Produkte aus dem Hause Nordbleche. Wie diese und die weiteren Teile zu montieren sind, erklärt er in einer Anleitung ganz genau. Trotzdem: "Viele Kunden, die versuchen ihr Carport selbst aufzubauen scheitern, weil sie die Anleitung nicht richtig lesen können", so der Profi. Ein Phänomen, dass sicher jeder kennt, der schon mal Ikea-Möbel gekauft hat.

Dabei machen vor allem die Stützen immer wieder Probleme. Schünemann: "Häufig werden diese falsch aufgebaut, da das Dachgefälle nicht beachtet wird. Entweder fließt das Wasser dann zu falschen Seite oder auch gar nicht ab, da es sich in der Mitte sammelt." Ein weiteres Problem ist die Statik. Wer sein Carport selbst aufbaut, ist auch in der Verantwortung, wenn etwas passiert. Deshalb ist es wichtig, dass die Stützen nicht nur korrekt aufgestellt, sondern auch montiert werden. Häufig kommen sogenannte H-Anker zum Einsatz, in denen man die Stützen verschraubt. "Dafür müssen die H-Anker zuvor korrekt einbetoniert werden, damit sie der Tragkraft und den Wettereinflüssen standhalten", sagt Schünemann.

Immer wieder muss er mit seinem Team überforderten Hobby-Handwerkern helfen. Schünemann: "Ich mache da niemanden einen Vorwurf, denn der Aufbau ist teilweise echt nicht einfach. Da wir aber unsere Carports selbst entwerfen, wissen wir auch immer genau, was wo hinkommt. Mittlerweile montieren wir deshalb auch 95 Prozent unserer Produkte." Das kostet zwar ein wenig mehr, aber als Kunde ist man dann auf der sicheren Seite. Denn wer selbst aufbaut muss sich im klaren sein: Mit Ablieferung enden auch die Ansprüche. Wer dann Material beschädigt oder Fehler beim Aufbau macht, trägt selbst die Verantwortung.